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FAQ

Die hier gelisteten Antworten sind nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Eine Haftung für die Richtigkeit kann aus rechtlichen Gründen nicht übernommen werden. Insbesondere können die hier gelisteten Antworten keinesfalls einen Besuch bei einem Arzt oder Therapeuten ersetzen!

Ja, die Schiene kann parallel zur Behandlung bei Zähneknirschen im Schlaf mit Biofeedback eingesetzt werden. Sie verhindert eine weitere Abnutzung der Zähne. Die Behandlung mithilfe des MyoStaeb® E wiederum unterstützt die Abgewöhnung des Zähneknirschen.

CMD“ ist die Abkürzung für cranio-mandibuläre Dysfunktion.
CMD beschreibt eine teils komplexe Störung und wird daher am Besten interdisziplinär behandelt. So kann beispielweise eine Fehlstellung des Beckens zu einer Fehlstellung des Kiefers (häufig damit einhergehend dann auch Bruxismus) führen und auch umgekehrt. Im Rahmen einer Biofeedbacktherapie werden häufig Therapieoptionen kombiniert - z.B. Maßnahme gegen nächtliches Zähnepressen mit Maßnahme im Schulter-Nacken-Bereich usw.

  • Die Wangen sind vor allem morgens schmerzhaft verspannt.
  • Besonders bei Mundbewegungen hat man manchmal vor dem Ohr Schmerzen.
  • Ein verspannter Nacken.
  • Der Mund geht nicht mehr so weit auf wie zuvor.
  • Es knackt vor einem oder beiden Ohren.
  • Einzelne Zähne sehen scheinbar abgeschliffen aus und/oder sind fühlbar gelockert.
  • Man hat oft Kopfschmerzen, für die man keine Ursachen findet.

Alle diese Anzeichen können einzeln oder in Kombination auftreten!

Nein. Die Knirscherschiene verhindert den Zahnabrieb und damit eine weitere Schädigung der Zähne, welche durch das Zähneknirschen im Schlaf verursacht wird. Der erhöhten Anspannung der Kiefermuskulatur können Sie mit gezieltem Muskelentspannungstraining entgegenwirken. Ein Biofeedbackgerät zeigt Ihnen dabei den genauen Grad der Anspannung, aber auch der Entspannung an und hilft Ihnen willentlich Einfluss darauf zu nehmen. Wenn Sie im Schlaf mit den Zähnen knirschen, werden Sie überdies gezielt geweckt.
Lesen Sie mehr zum EMG-Biofeedbackgerät gegen Zähneknirschen im Schlaf.

  • Der Partner bemerkt es meist lange bevor man es selbst erkennt.
  • Manche "Knirscher" wachen nachts von dem Geräusch, das sie durch das Aufeinanderreiben der Zähne produzieren, auf.
  • Wieder anderen fällt der Zahnabrieb (sog. Abrasion)
  • Bei vielen Betroffenen äußert sich Bruxismus eher als Zähnepressen. Hierbei sind selten Geräusche auszumachen. Indikatoren sind eher (teils) massive Beschwerden wie Kopfschmerzen vom Spannungstyp, gelegentlich auch hierdurch induzierte Migräne, Verspannungen und Schmerzen im Nackenbereich, Kieferschmerzen sowie Zahnschmerzen.
  • Bruxismus ist keine eigenständige Erkrankung, sondern vielmehr eine Störung im Zusammenspiel des Kopfes mit dem Kiefer.
  • In den meisten Fällen wird Bruxismus durch Stress und/oder psychische Probleme ausgelöst.
  • Auch Fehlstellungen der Zähne und der Kieferknochen können eine Rolle spielen.
  • Ebenso zu hoher, nicht perfekt angepasster Zahnersatz oder Ausfall eines Zahnes.
  • Fehlstellung im Kiefergelenk, wie sie bei Verletzungen oder Arthrose (Knochenschwund) auftreten.

Anfänglich ist es für eine effektive Abgewöhnung von Zähneknirschen im Schlaf unerlässlich, dass Sie in den ersten Nächten vom Bruxismustrainer aufgeweckt werden, sobald Sie aktiv bruxieren. Dank der "4-Sekunden-Sperre" führen jedoch normale Bewegungen während des Schlafs nicht zum Alarm! Sobald Sie dafür sensibilisiert sind, wird der Alarm verändert: Dann nimmt Ihr Unterbewusstsein den Alarmton wahr, Sie registrieren Ihr Zähneknirschen oder Zähnepressen im Schlaf und lernen dieses ohne aufzuwachen zu vermeiden. Hier erfahren Sie mehr dazu.

Nein, der flache, gerade 10g leichte, Sensorkopf und das ausreichend lange Verbindungskabel zum Bruxismustrainer sind so konzipiert, dass es Sie beim Tragen des MyoStaeb®E in der Nacht nur unwesentlich einschränkt und Ihre Schlafqualität kaum oder gar nicht beeinträchtigt. Allerdings ist es im Rahmen der Behandlung von Zähnepressen- und knirschen unerlässlich, dass Sie in den ersten Nächten vom Bruxismustrainer aufgeweckt werden, sobald Sie aktiv bruxieren. Dank der "4-Sekunden-Sperre" führen jedoch normale Bewegungen während des Schlafs nicht zum Alarm!

Auf jeden Fall sollten Sie Ihre Kiefergelenke auf Ihre Funktion hin überprüfen lassen. Bestätigt Ihr Befund den Verdacht auf Bruxismus, können Sie parallel zu einer evtl. Schienentherapie einen Bruxismustrainer mit verzögertem Alarm (4 Sek.) einsetzen, um sich das Zähnepressen oder Zähneknirschen abzugewöhnen. Planen Sie gegen den Bruxismus im Schlaf ein Training über mehrere Wochen ein. Aus Kostengründen empfiehlt sich anstelle eines Kaufes, eine Biofeedbacktherapie zu Hause mit Leihgerät durchzuführen.

Ja, ein fehlerhaftes Aufeinandertreffen der Zähne kann häufig zu diesen Beschwerden führen. Weitere Gründe können Bruxismus (Zähneknirschen oder Zähnepressen), Migräne oder muskuläre Verspannungen sein. Hier spricht man vom sogenannten Spannungskopfschmerz, dem Sie mit kontrolliertem und gezieltem muskulärem Wahrnehmungs- und Entspannungstraining begegnen können. Im Rahmen Ihrer Biofeedbackmaßnahme gegen das (in diesem Fall: meist) Zähnepressen ist ggf. eine erweiterte Anwendung gegen Spannungskopfschmerz und/oder Schulter-Nacken-Schmerz sinnvoll.

Ja, da Sie als Knirscher mit einer bis zu 7-fach höheren Kaukraft auf Ihren Zahnersatz beißen, kann durch diesen enormen Aufbau an Kraft die Facette der Krone springen oder das Implantat locker werden. Insbesondere bei zirkonbasiertem Zahnersatz scheint das sogenannte "chipping" ein massives Problem zu sein, wenn es durch Adhäsionsfrakturen oder Kohäsionsfrakturen zu kostspieligen Schäden kommt.
Verhindern können Sie dies ggf. durch das Tragen einer Knirscherschiene. Bei Ihrem Bemühen sich das Zähneknirschen oder -pressen abzugewöhnen hilft Ihnen eine Biofeedbackmaßnahme mit dem Bruxismustrainer MyoStaeb® E.

In der Tat scheinen mehrere Patienten mit einem solchen Schlaf-Apnoe-Syndrom zusätzlich unter Zähneknirschen zu leiden. Entsprechend einer wissenschaftlichen Studie aus Israel im Jahr 2004 war ein Schlaf-Apnoe-Syndrom sogar der größte Risikofaktor für Bruxismus. Zähneknirschen scheint in diesem Fall besonders lageabhängig zu sein (d.h. z.B.: auf dem Rücken liegend).

Prinzipiell werden die Kosten einer Biofeedbacktherapie mit Leihgerät oder des Kaufs Ihres Bruxismustrainers für die Behandlung von Zähneknirschen nicht übernommen. EMG-Biofeedback-Geräte (Myofeedbackgeräte) sind ausschließlich für die Indikation Inkontinenz im sog. Hilfsmittelverzeichnis gelistet.
Allerdings übernehmen sowohl gesetzliche, als auch private Krankenkassen die Kosten in vielen Fällen teilweise oder sogar vollständig auf Kulanzbasis. Bislang haben mehr als 80 unterschiedliche Kassen die Kosten für Ihre Versicherten übernommen. Ob dies bei Ihnen der Fall ist, erfragen Sie am Besten bei Ihrem zuständigen Krankenkassen-Sachbearbeiter.
Gerne informieren wir Sie im Rahmen einer unverbindlichen und kostenfreien telefonischen Beratung über erfolgversprechende Wege, eine Kostenübernahme Ihrer PKV oder GKV zu erreichen.

Betroffen ist in etwa jeder dritte Deutsche. Zahnärzte und Kieferspezialisten berichten besorgt von einer deutlich steigenden Tendenz. Dies ist u.a. dem stetig steigenden Druck im Beruf zu "verdanken".

Folgt man den Hinweisen in der Literatur so sind es hauptsächlich Frauen, die aufgrund von Zähnepressen oder Zähneknirschen eine Behandlung anstreben. Studien weisen außerdem auf eine Häufung bei den 25- bis 44-Jährigen hin - darunter viele Studenten.
In unserer hausinternen Statistik können wir den Altersbereich insgesamt bestätigen. Die Quote der Betroffenen, die bei uns eine Biofeedbackmaßnahme durchführen, liegt hingegen seit Jahren stabil bei 50% Frauen und 50% Männern.

Ja. Beim Bruxismus, bei dem häufig u.a. Stress die Ursache ist, kann das vorkommen. Wird der Auslöser - z.B. zeitlich begrenzte, belastende Situationen oder Probleme - behoben, kann auch das Zähneknirschen in der Nacht wieder aufhören. Sofern jedoch das Knirschen oder Zähnepressen über einen längeren Zeitraum besteht, sollten unbedingt Maßnahmen dagegen ergriffen werden, um einer Chronifizierung mit teils erheblicher begleitender Schmerzsymptomatik (Spannungskopfschmerz / Schulter-Nacken-Schmerz) sowie Lanzeitschäden am Zahnapparat vorzubeugen.

Wichtig ist eine rechtzeitige Behandlung des Zähneknirschens. Es ist bekannt, dass Menschen, die bereits in jungen Jahren mit den Zähnen knirschen oder pressen (bruxieren), im späteren Leben häufiger an Fehlfunktionen der Kiefermuskulatur oder der Kiefergelenke leiden. Allerdings sollte die Behandlung genau beobachtet werden, damit die normale Entwicklung des Kiefers nicht behindert wird.

Aufgrund der üblicherweise relativ kurzen Einsatzzeit (ca. 3 Monate) des Bruxismustrainers bei der Behandlung von Zähnepressen (oder -knirschen) empfiehlt sich eine Biofeedbackanwendung mit Leihgerät. Ein Kauf ist dann sinnvoll und kostensparend, wenn Sie den Bruxismustrainer MyoStaeb® E über einen längeren Zeitraum einsetzen wollen. Dies ist z.B. dann der Fall, wenn Sie dauerhaft zur Behandlung bzw. danach noch muskuläre Wahrnehmungs- und Entspannungsübungen mit dem MyoStaeb® E durchführen wollen (z.B. bei dauerhaftem Stress, Spannungskopfschmerzen  etc.) Sie können sich jeweils nach Ablauf der gebuchten Nutzungszeit zum Kauf entscheiden. Dabei rechnen wir Ihnen einen Teil des bis dahin geleisteten Mietanteils an!
Die genauen Bedingungen zum Kauf nach Ihrer Biofeedbackmaßnahme mit Leihgerät finden Sie hier beschrieben.

Es ist in jedem Fall sinnvoll, den Bruxismustrainer MyoStaeb® E zusätzlich zur nächtlichen Anwendung für regelmäßige muskuläre Entspannungsübungen - z.B. der Kaumuskulatur - einzusetzen. In unserem ausführlichen und geleiteten Übungsprogramm gegen Zähneknirschen finden Sie unterschiedliche Trainingseinheiten für muskuläres Entspannungstraining und Wahrnehmungstraining.
Die muskulären Entspannungsübungen führen Sie mit Hilfe eines kontinuierlichen (akustischen und optischen) Feedbacks durch. Mithilfe der ausführlichen Übungsanleitung für das Entspannungstraining lernen Sie, Ihre Muskelanspannung willentlich zu steuern und zu reduzieren.
Besonders empfehlen wir das muskuläre Wahrnehmungs- und Entspannungstraining, wenn Ihr Bruxismus von Spannungskopfschmerzen und / oder allgemeinen Nacken- und Gesichtsschmerzen begleitet wird. Dies führt in der Regel auch zu einer deutlichen Reduktion von Schmerz und Schmerzintensität. Diese Erkenntnis aus der wissenschaftlichen Literatur spiegelt sich auch in den Erfahrungen unserer Patienten.
Gegen das Zähneknirschen in der Nacht wählen Sie eine Einstellung mit verzögertem Alarm (4 Sek.), so dass Sie nur bei aktivem Knirschen oder Pressen der Zähne zunächst bewusst geweckt werden. Im Verlauf der meist dreimonatigen Behandlung gegen Zähneknirschen lernen Sie schließlich, das Knirschen zu "verlernen". Die Mehrzahl unserer Patienten berichtet, dass sie bereits nach wenigen Nächten entspannter aufwachen.

Eine Aufbissschiene hilft den aktuellen Status der Zähne zu erhalten und einen weiteren Zahnabrieb zu verhindern.
Der Einsatz eines 2in1- Biofeedbackgerätes mit verzögerter Alarmauslösung (4 Sek.) und Möglichkeit für ein Biofeedbacktraining am Tag, kann Ihnen bei der Abgewöhnung des Zähneknirschen (u.a. im Schlaf ) helfen. Planen Sie für die Behandlung gegen das Zähneknirschen ( im Schlaf ) ein etwa dreimonatiges Training ein. Lesen Sie mehr zur Behandlung gegen das Zähnepressen und -knirschen...

Bruxismus zeigt sich in einer erhöhten Anspannung der Kiefermuskulatur, die mit Zähneknirschen oder Zähnepressen zu Zahnschäden sowie zu Schmerzen im Kieferbereich  sowie im gesamten kopfnahen Bereich führen kann. Häufig ist der Bruxismus von sogenannten Spannungskopfschmerzen begleitet.
Bruxismus tritt sehr häufig im Schlaf auf und wird von den Betroffenen (anfangs) nur selten direkt bemerkt. Insbesondere, wenn es sich um ein Zähnepressen handelt. Erst offensichtliche Zähnschäden, zunehmend zermürbende Schlafstörungen oder sich chronifizierende Schmerzen im Gesicht, im Schulter-Nacken-Bereich usw. veranlassen die Betroffenen schließlich Ihren Bruxismus zu bekämpfen.

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