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Biofeedback

Biofeedback ist ein sich schnell entwickelndes Teilgebiet der Naturwissenschaft, basierend auf den Ergebnissen von Physiologie und Psychologie einerseits und Elektronik andererseits. Es gilt seit langem als wissenschaftlich fundiertes Verfahren, welches Prozesse, die unbewusst im Körper ablaufen, durch akustische und/oder visuelle Rückmeldung wahrnehmbar macht.

Um Biofeedback als Behandlungsmethode erfolgreich einzusetzen, ist es notwendig, die physiologischen Prozesse, welche bislang unbemerkt ablaufen, zunächst in das Bewusstsein des Patienten zu holen. Dem Biofeedbackgerät kommt hierbei die Rolle zu, quasi als ein zusätzliches Sinnesorgan zu fungieren.

Sobald das Bewusstsein über die eigenen körperlichen Prozesse erfolgreich geschult wurde, kann der Patient nun lernen, auf diese Prozesse auch willentlich Einfluss zu nehmen und sie zu kontrollieren. Mit der Zeit stellen sich durch die sogenannte "operante Konditionierung" die gewünschten Lerneffekte ein.

Nachdem der Anwender die willentliche Einflussnahme und Kontrolle erfolgreich erlernt hat, müssen die erzielten Erfolge gefestigt werden (Konsolidierungsphase). Am Ende jeder seriösen und professionellen Biofeedbackbehandlung steht der Übertrag der gefestigten Erfolge in den Alltag. Dazu wird das eingesetzte Biofeedbackgerät "ausgeschlichen", damit der Patient das Erlernte auch ohne Zuhilfenahme des Biofeedbackgerätes anwenden kann.

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